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früher: Turbines Geldnot, jetzt die von Standing Stone Game


Schon seit ein paar Jahren schlägt das Herumrätseln über die Geldnot bei Turbine und nun unter Vorbehalt bei Standing Stone Game (auch die werden im Gegensatz zu manch Andersdenkenden im Augeblick nicht mit Geld um sich werfen, nachdem sie das riesige Paket gekauft haben) hohe Wellen. Nach den wirklich gelungenen Gebieten Moria, Dunland und die beiden Rohans ging es in der Tat bergab. Westgondor mit Dol Amrond hielt sich noch einigermaßen, weil Story + Programmieren zum Teil von der wirklich noch sehr guten Crew der Anfangsjahre gemacht wurden. Heute scheint es eher von Leuten aus der zweiten Reihe erledigt zu werden (mehr Knopfdruckassisten), die weder selbständig eine neue Art programmieren noch sich neue Geschichtchen ausserhalb der Kämpfe ausdenken können.
Die Folgen sind, das Central- und Ostgondor sowie Andorien (bis auf die Schlachtszenen) schwach sind. MT geht noch, da es viel aus nicht-Kämpfen besteht. Aber die Grundlagen dafür wurden mindestens 1 Jahr zuvor gelegt, als die Besten der Crew noch dabei waren.

Beweise für Turbines Geldnot:
Gondors Reiter 1. Die kostenlosen Pferde wurden in MT rausgenommen und Stallburschen installiert, damit wir mehr Marksteine in den einzelnen Ringen verwenden (also kaufen) sollen.
Gondors Reiter 2. Es wurden ab Zentralgondor keine Stufen mehr gelistet, weil sie jetzt doppelt so lange pro Gebiet benötigten, also ein halben Jahr. Fehlendes Material musste, als in Anorien wieder gezählt wurde, mit Inis aufgefüllt werden, und das war ausgesprochen ätzend. Zumindest kassierte Turbine jedesmal volles Geld, obwohl sie nur die Hälfte schafften.
In den ersten 7 Jahren haben sie 10 Stufen pro Gebiet programmiert. In Westgondor dann nur 5 Regionen, die entsprechend kleiner waren. Die nächsten Gebiete wurden noch weniger aufwendig, so dass sie 3 zu einem zusammenfaßten und Anorien nur mit 5 Stufen zählten. Deswegen glaube ich, dass in Mordor, wo Stone Game erst richtig anfängt, ein letztes Mal wieder mit Stufen gearbeitet wird. Außerdem haben sie wahrscheinlich mehr Programmierer.
Gondors Reiter 3. Weiter attakieren Tiere und Monster einen noch, wenn die Region, in der du bist, keine 10 Stufen über der Vorherigen ist. Das soll die Spannung aufrecht erhalten, auch wenn es uns stinkt. Ohne Stufen zählen konnten sie diese Regel aufrecht erhalten. Erst am Schluß wird Gondor für uns wirklich frei sein!
Gondors Reiter 4. Ganz offensichtlich für ihre Geldnot sind die neuen Häuser in Westgondor. Zumindest die Sippenhäuser wirken kleiner (auch wenn das Grundstück größer ist, was aber lächerlich ist, da es fast nur aus Rasen besteht), kosten jedoch mehrere Goldstücke (was u.U. auch ein Resultat der Gier einiger Spieler ist, die sich beim Tauschhandel hervortaten und die Möglichkeit offenlegten, das einige hohe Preise zu zahlen bereit und in der Lage sind). Sie sind im Vergleich zu den alten Grundstücken 10x so teuer. Zudem ist auch die Miete im Goldsegment angesiedelt und in Mithriel zu bezahlen. D.h., es muss reales Geld eingetauscht werden!
Gondors Reiter 5. Ich glaube nicht unbedingt, dass Stone Game nach Dagorland und Mordor Schluss machen werden. Das letzte Gebiet werden sie noch zählen, um auf Stufe 110 zu kommen. Als Abschluss könnte ich mir sogar die Stufe 111 vorstellen, wenn die Elben von Celondim in ihre Heimat abschwenken. Damit würde sich Stone Game nichts vergeben und sich zudem als lustig und großzügig erweisen.
Da sie erst jüngst das Spiel gekauft haben, werden sie eventuell genug Appetit haben, um es noch etwas größer zu gestalten. Es gibt ja einige geplante Gebiete wie die Rhun oder den Düsterwald, die ursprünglich noch zum Spielgeschehen geplant waren, obwohl ich auf die jetzt keinen großen Bock mehr hätte. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass es über Tolkien hinaus noch eine geschichtliche Aufarbeitung geben könnte, in der irgendwelche Probleme nach der Einschmelzung der Ringe behandelt werden. Oder gar - und das wäre dann zwar irrwitzig, aber noch toller - die Ankunft und den Aufenthalt im Elbenland mit den Protagonisten thematisieren.